Schumann Plus IV am Sonntag mit Duokonzert

veröffentlicht am: 31.03.2025

Das Robert-Schumann-Haus informiert:

Nach dem Schumann Plus ist vor dem Schumann Plus: Schon am kommenden Sonntag, dem 6. April steht unter dem Titel „Gebündelt“ das nächste Konzert auf dem Plan. Es gastieren um 17 Uhr der italienische Fagottist Riccardo Terzo und die irische Pianistin Maya Purdue im Konzertsaal des Robert-Schumann-Hauses Zwickau. 

Auf Italienisch heißt „fagotto“ soviel wie „Bündel“ – der Name des Instruments spielt auf die Zerlegbarkeit des langen Blasinstruments an. In der Familie der Doppelrohrblattinstrumente bildet das Fagott das Bassinstrument zu den Oboen. Auf dem Programm stehen die Fagott-Sonate von Camille Saint-Saëns aus dem Jahr 1921 sowie zwei Bearbeitungen von Duo-Werken Robert Schumanns: den Drei Romanzen op. 94 – eigentlich für Oboe – und den Fünf Stücken im Volkston op. 102 (eigentlich für Violoncello). Die Zwei Rhapsodien op. 79 von Johannes Brahms sowie eine Klaviertranskription des Zwickauer Jugendlieds „Im Herbste“ von Robert Schumann ergänzen das Programm als Klaviersolobeiträge. 

Trotz der revolutionären Wirren war 1849 eines der produktivsten Schaffensjahre für Robert Schumann. Ein besonderes Gewicht bekam in diesem Jahr die Kammermusik, insbesondere Kompositionen für Klavier und ein Soloinstrument. Vier der erhaltenen sechs Werke für Klavier und ein Soloinstrument stammen aus diesem Jahr. Besonders ist dabei auch die Erprobung solistischer Möglichkeiten verschiedener Blasinstrumente. Bei der Veröffentlichung der Werke ermöglichte Schumann eine flexible Besetzung auch mit alternativen Instrumenten. So werden die Stücke hier einmal in der speziellen Klangkombination von Fagott und Klavier zu hören sein. 

Riccardo Terzo studierte an der Universität Mozarteum in Salzburg, an der Hochschule für Musik und Theater in München und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Er gewann 2016 den 1. Preis in der Gillet-Fox Competition der International Double Reed Society und spielt seit 2018 als Solo-Fagottist im Gewandhaus-Orchester Leipzig. Die in Tokio geborene Pianistin Maya Purdue studierte an der Ueno Gakuen Universität ihrer Heimatstadt sowie an der Universität Mozarteum in Salzburg. Sie gewann dort 2022 auch den Klavierwettbewerb der Universität Mozarteum und konzertiert seither regelmäßig in Europa.

Eintrittskarten zu 12 Euro (ermäßigt 9 Euro) sind an der Museumskasse zu den gewohnten Zeiten, Restkarten an der Abendkasse erhältlich. Eine Vorbestellung ist unter 0375 834406 oder schumannhauszwickaude möglich.

Maya Purdue und Riccardo Terzo spielen am 6. April im Robert-Schumann-Haus