Das Robert-Schumann-Haus informiert:
Eine neue Sonderausstellung wird am 3. Juli um 16.00 Uhr im Robert-Schumann-Haus Zwickau eröffnet: „Robert Schumann und seine Zwickauer Verwandten". Sie widmet sich der Zwickauer Familie Schumanns. Auch, als Schumann 18-jährig seine Heimatstadt verließ, blieben über seine Familie enge Kontakte nach Zwickau bestehen. Zwar war sein Vater schon zwei Jahre zuvor verstorben, doch hatten die Brüder Julius und Eduard dessen Buchverlag übernommen und Schumanns Mutter überlebte ihren Mann um zehn Jahre. Auch zu seinen Schwägerinnen hatte Schumann ein ausgesprochen gutes Verhältnis: Emilie, die Frau von Julius, war sogar einst seine eigene Jugendfreundin gewesen.
Die Ausstellung zeigt Originalhandschriften und -drucke, Briefe, Tagebücher, Bücher und Portraits. Besonderes Interesse verdienen Gedichtdrucke, die sich die Brüder gegenseitig zu ihren Hochzeiten widmeten. Auch Schneeberg spielt eine Rolle, da sich Schumanns Bruder Carl als Buchdrucker dort etablierte, und die verwitwete Schwägerin Emilie 1835 dorthin zog.
Die Eröffnung, zu der der Eintritt frei ist, beginnt um 16.00 Uhr, zwischen den vier Konzerten, die unter dem Motto „Schumann rund um die Uhr" an diesem Tag im Zwickauer Robert-Schumann-Haus stattfinden. Parallel ist auf der Emporengalerie die zweite Sonderausstellung zum Thema „Schumann-Münzen - Modelle und Realisationen" zu besichtigen. Die Ausstellung „Robert Schumann und seine Zwickauer Verwandten" wird bis 19. September zu sehen sein.